Krieg.
Schatten und Schüsse.
Nicht Menschen. Nicht Leben.
Schreie. Schreie. Ich erwache. Stille.
Dunkle Schatten auf der anderen Seite.
Ich schieße auf Gespenster. Durchsichtig.
Alle Kugeln gehen einfach durch. Stille.
Berge. Nebel. Rauch.
Meine Freunde zu meinen Füßen.
Tod und Blut. Stille.
Ich spüre den Rückstoß des Maschinengewehrs.
Leuchtspuren schneiden durch die Luft.
Kein Laut. Kein Mensch. Stille.
Meine Freunde. Meine Brüder.
Ich kann die Feinde nicht hassen.
Sie haben keine Gesichter.
Schieß! Schreie. Schreie. Schmerz. Stille.
Die Hexenverbrennung: Der Tod
Arme Tochter meiner Meister,
Komm nur her ins Reich der Geister!
Wollte dich noch gar nicht haben,
Sieh dich an, mit all den Narben.
Was haben sie nur getan
in ihrem hochheiligen Wahn?
Trägst eine Last, die zu nehmen dir
ich einfach nicht erlaube mir
Muss dich leiden lassen
Krieg dich gut zu fassen
Fällst direkt in meine Arme hinein:
und dann bist du für immer mein!
Die Hexenverbrennung: Die Hexe
Lebensgeist, Wegbegleiter
Freund, Apokalypsenreiter
Gibst Wärme und Zärtlichkeit
Todesfreund, es ist so weit:
Hol mich, brenn mich nieder
Lass mich nicht los, greif immer wieder
mit deinen Fingern nur nach mir
lass mich bleiben stets bei dir.
Deine Flammen auf der Haut
höre ich alle Stimmen laut:
Entsetzen tropft wie Geifer
Leben wird immer reifer
ich geb es auf, nur für dich
du bist wie Leben ja für mich.
Geliebter seit Kinderschuhen
ja, ich will bei dir ruhen
Brenne, verbrenne mein Sein,
dann bin ich nur dein
Ohne Andere zu gestehen
will ich heute von euch gehen
All die Folter schmerzt mich nicht
sehe nur noch klares Licht
Gibt nichts mehr, was ich noch brauch
außer Feuer und den Rauch