Abrechnung
Bedient euch aus meinem Sparschwein,
denn nur dort ist noch etwas Winziges versteckt.
Ich lebe nicht mehr im Glauben es sei mein,
denn ich arbeite nur für euch, das habt ihr längst entdeckt.
Ihr zahlt Millionen für Rauchverbot und Flugzeuge
Ich war zu jung, durfte nicht wählen,
jetzt wollt ihr, dass ich mich beuge
Will ichs wirklich wissen, soll ichs zählen
Wohin wie viel Geld verschwindet?
Vielleicht wäre es interessant
Wo man mein Geld dann wiederfindet
Andererseits ist es irrelevant
Weil ichs ja nicht wiederseh
Wie finanziert ihr Werbung für die Wahlen?
Von meinem Geld täte es mir weh
Der Schilderwald bereitet ja allen nur Qualen
Wenns nach mir ginge, machts wie die Briten
Die sind ja auch aufs Internet umgestiegen
Eure Ignoranz, eure traditonellen Riten
Kann man nur noch mit Abfall aufwiegen
Ihr passt auf mein Kärnten auf
So gut, dass ichs nicht mehr brauch
Und wenn ich mir was Neues kauf
Verpufft ihr dann im Rauch
Und ich merk mir dann,
dass es immer so sein wird, egal wo ich bin,
was der Politiker alles kann,
macht selten einen Sinn.
© Patricia Radda
Die Flut
Mach dir keine Sorgen, alles ist gut
Warte auf Morgen, friss deine Wut
Ohne genau Denken, ohne deinen Mut
Lass dich einfach lenken, trockne dein Blut
Lass es einfach zu, stocher nie in der Glut
Sei einfach nie du, bis sie über dich kommt, die Flut
Die Flut an Hass, die Flut an Ärger und Rachelust
Die Flut an Zweifel, an Gewissen, dass du etwas tun musst
Das Wissen, dass du brennst, wenn du nichts mehr sagst
Das Wissen, wenn du rennst, du noch immer daran nagst
Denk genau mit, und dann vergiss auf die Rache
Sieh genau hin, und verstehe was ich mache
Pass genau auf, und versuche die Sache
Wenn die anderen schreien, sieh zu wie ich lache
Wenn die anderen staunen, sieh zu wie ich erwache
Wenn die anderen fragen, sieh zu was ich entfache
Ich entfache die Flut
Die Flut an Hass, die Flut an Ärger und an der Last
Wird zu einer Flut an Zweifel, sieh was du getan hast
Wird zu Gewissen, wird zu denken, wird zu begreifen
Während die Gedanken sich wenden und abschweifen,
beginnen die anderen vielleicht zu verstehen,
vielleicht sich zu drehen
Mach dir nichts vor, eigentlich ist alles noch viel schlimmer
Ich seh es ein, aber was bringt es, wenn ich wimmer
Wie lange kämpfst du, kannst du es immer?
Nicht mehr lange, und dann schaffe ich es nimmer
Aber wenn du weiter machst, bleibt der Schimmer
Der Hoffnungsschimmer
Die Flut an Hass, die Flut an Ärger und an Rachelust
Verschwindet weiter, wenn du nicht mehr weißt, was du tun musst
Es bleibt die Hoffnung, dass auch nur ein einziger stärker ist,
dass nur einer nicht diese Kraft vergisst,
dann geht es weiter
© 2009 Patricia Radda
Ihr gehts jetzt schlechter
Rauch steigt auf
sie hustet schwer
und keucht nach frischer Luft
sie lässt sich niedersinken,
weiß, sie ist nicht stark genug
und kämpft um jedes Jahr.
So jung muss sie sich schon Gedanken machen
über Viren und Bakterien
über Vermehrung der Falschen
über Hunger und Durst.
Die Narben auf ihrer Haut werden tiefer
sie kann den Schmutz darin fühlen
und wie er sie durchdringt.
Sie hat das Gefühl zu fallen
und will das auch
sie will liegen bleiben
ohne zu kämpfen
Aber zu Vieles würde mit ihr untergehen
Ihre Seele ist noch nicht erledigt
auch wenn es manchmal so aussieht
solange ihr Körper die Kraft hat
sich weiterzudrehen
wird sie weiterleben
Wie viele müssen sterben wenn sie dann
aufgibt
Copyright 2009 by Patricia Radda
inspiriert von http://patriciaradda.wordpress.com/2009/06/25/lyrics-overwhelming-von-blackfire/